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CDU geht mit Impulsen aus der Freudenstädter Klausurtagung

Der Kreisvorstand des CDU Kreisverbands Böblingen hat sich am 13. und 14. März 2026 unter der Leitung seines Kreisvorsitzenden Dr. Matthias Miller zu einer Klausurtagung in Freudenstadt getroffen. Im Mittelpunkt standen die Analyse der vergangenen Landtagswahl sowie die Beratung politischer Schwerpunkte mit Blick auf die anstehende Regierungsbildung im Land. „Baden-Württemberg braucht eine Politik, die wirtschaftliche Stärke, technologische Offenheit und beste Bildung zusammenführt“, erklärt der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Matthias Miller, „wir müssen in der gesamten Breite der Verwaltung bürokratische Regelungen abbauen. Nicht in Nuancen, sondern in großen Schritten müssen Regelungen abgeschafft werden. Es gilt, unseren Kommunen mehr zuzutrauen.“

Im Austausch mit der örtlichen und wiedergewählten CDU-Landtagsabgeordneten Katrin Schindele befasste sich der Kreisvorstand intensiv mit den Ergebnissen der Landtagswahl und den daraus zu ziehenden politischen Schlussfolgerungen. Darüber hinaus standen die Chancen der Luft- und Raumfahrt für die baden-württembergische Wirtschaft im Mittelpunkt des Gesprächs. Als Beauftragte der CDU-Landtagsfraktion für Raumfahrt gab Katrin Schindele dabei Impulse, wie Baden-Württemberg seine Stärken in Forschung, industrieller Wertschöpfung und technologischer Entwicklung ausbauen kann.

 

Ein weiteres Gespräch führte der Kreisvorstand mit dem Oberbürgermeister von Freudenstadt, Adrian Sonder. Im Mittelpunkt stand dabei die kommunale Handlungsfähigkeit in Zeiten angespannter kommunaler Haushalte. Diskutiert wurden insbesondere die finanziellen Belastungen der Städte und Gemeinden sowie die Frage, wie Kommunen trotz wachsender Aufgaben weiterhin Gestaltungsspielräume behalten können. Der CDU-Kreisvorstand unterstrich in diesem Zusammenhang die zentrale Bedeutung starker und handlungsfähiger Kommunen für das Vertrauen in den Staat und das Funktionieren der Demokratie.

 

Zur Impulsen aus Freudenstadt führt Dr. Matthias Miller aus: „Unser Staat muss sich in Zukunft stärker auf seine Pflichtaufgaben beschränken und darüber hinaus die Handlungsfreiräume von Wirtschaft und Kommunen erweitern. Zahlreiche Industriezweige verfügen über großes Wachstumspotential in Baden-Württemberg, können dieses jedoch nicht voll entfalten. Ähnliches gilt für unsere Kommunen. Sie stehen an der Grenze der Handlungsfähigkeit. Das Land muss sie finanziell stärken, in großem Stil strukturell von Aufgaben entlasten und mehr Vertrauen anstatt Kontrolle unseren Kommunen schenken.“ 

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